Ihr Garten im Mai
3. Mai 2010 von eren
Abgelegt unter: Gartenarbeit, Tipps fürs Gartenjahr
Zweifellos gehört der Mai mit zu den schönsten Monaten im Jahr. Einerseits kann man noch die Frische des Frühlings spüren und sich an zarten Grüntönen und kräftigen Blütenfarben erfreuen, andererseits ist aber auch schon der Sommer mit seiner üppigen Fülle zu erahnen. Den wahren Gartenfreund hält nun nichts mehr in den vier Wänden. Wenn Sie vor lauter Gartenarbeit nicht wissen wo Sie anfangen sollen: gehen Sie einfach nach der “Gartenarbeit im Mai”-Checkliste vor.
“Gartenarbeiten im Mai”-Checkliste
- Unkraut jäten
- Frühlingsblühende Sträucher nach der Blüte auslichten
- Zweijährige Sommerblumen aussäen
- Einjährige Pflanzen
- Wasserpflanzen pflanzen
- Freilandaussaat: Möhren, Rote Bete, Radieschen, Grünkohl, Bohnen
- Nach den Eisheiligen ins Freie pflanzen: Tomaten, Paprika, Kürbis, Gurken, Zucchini, Kohlrabi
- Schnecken jagen und auf Schädlinge achten
- Erdbeeren mulchen
- Kübelpflanzen ins Freie bringen
- Formhecken schneiden
- Rasen düngen und mähen
Zum Saisonbeginn: Eins nach dem anderen
Auch wenn im Mai die Pflanzenwelt explodiert, der Gartendoktor rät: bewahren Sie einen kühlen Kopf.
1. Legen Sie Ihr Zeitbudget fest. Auch mit täglich wenig Zeit lässt sich im Garten einiges erledigen
2. Machen Sie eine Liste der Arbeiten nach Prioritäten. An oberster Stelle stehen nicht aufschiebbare Arbeiten wie Beete bepflanzen oder bestimmte Aussaaten, am Schluss Routinearbeiten, Reparaturen und Verschönerungen.
3. Achten Sie auf den Wetterbericht und besorgen Sie sich einen Aussaatkalender. So können Sie Ihre Zeit optimal nutzen und der Aussaaterfolg ist garantiert.
4. Verteilen Sie Arbeiten in der Familie: gemeinsam macht es mehr Spaß und wenn die Zuständigkeiten geklärt sind, gibt es später keine langen Diskussionen.
5. Reden Sie mit Nachbarn, besuchen Sie Gartenfestivals oder Gartenschauen und holen Sie sich neue Anregungen. Erstellen Sie eine Einkaufsliste und lassen Sie sich nicht zu Spontankäufen hinreißen.
6. Zum Schluss: Vergessen Sie nicht, Ihren Garten zu genießen. Mut zur wilden Ecke und Mut zu Neuem gehören auch dazu. Der Garten soll ein Ort der Erholung sein, setzen Sie sich nicht unter Druck. Die Natur verzeiht auch mal die eine oder andere Nachlässigkeit.
Ohne Jäten geht es nicht
Wer jetzt Zeit hat gründlich zu jäten, soll es tun! Wenn Sie den Unkräutern erst gar keine Gelegenheit geben Samen zu bilden, haben Sie auch später weniger Arbeit. Knieschoner, Krallen und Hacken sind probate Hilfsmittel, die die Arbeit erleichtern. Für Terrassen und Wege haben sich Flammenjäter bewährt. Es geht auch ohne Chemie. Übrigens: Unkraut lässt sich fast mühelos entfernen, wenn der Boden nass ist. Also nach einem Regenguss oder nach dem Wässern.
Gemüsegarten im Mai
Der Mai ist der Monat, in dem nahezu alle Gemüsearten direkt ins Freiland gesät werden können. Säen Sie empfindliche Gemüsearten so aus, dass der Austrieb erst nach den Eisheiligen erscheint, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Auch vorgezogene Gemüsepflanzen werden erst nach den Eisheiligen ausgepflanzt. Auch Folienabdeckungen von Frühkulturen können dann entfernt werden.
Nach dem Aufgehen der Saat stehen die Pflänzchen oft sehr eng. Ziehen Sie vorsichtig die schwächsten heraus, so dass die anderen genügend Raum haben, um sich zu entwickeln.
Mehr grüne Infos rund um das Gartenjahr finden Sie im Internet
