18.05.2013

Mediterrane Pflanzen gedeihen optimal in Terracotta-Töpfen nach kretischem Muster

23. Juni 2012 von  
Abgelegt unter: Garten, Gartengestaltung

Jeder Gärtner mit Stilbewusstsein und Sinn für Funktionalität von Pflanz- und Dekorationsgefäßen wird regelmäßig grausige Erlebnisse in Bau- oder Billigmärkten wegstecken müssen. Allen Ernstes sollen dort Imitate aus höchst porösen, schlecht gebrannten und gelegentlich schon vor dem Verkauf zerbröckelnden Tonerden oder gar schnödem Kunststoff die uralte Terracotta-Kunst der kretischen Historie ersetzen. Der Jammer folgt dem “Schnäppchenkauf” in der Regel schnell nach: Kunststoff ist ein jämmerliches Plagiat von Terracotta-Töpfen und zu leicht sowie nicht standsicher. Und miserable Tonware wird bereits nach dem ersten Winter zum Fall für die Mülltonne – weil ein einziger heftiger Frost sie in unreparable Fragmente zersplittern lässt.

In Handarbeit wie vor Jahrtausenden hergestellte Terracotta-Töpfe überstehen Generationen

Unsere moderne Zeit benötigt Amphoren gemäß der Herstellungstechnik in Kreta nicht mehr als Vorratsbehälter. Kühl- und Gefrierschränke sowie Holz- und Aluminiumfässer haben ihre Aufgaben übernommen. Individuell gefertigte Terracotta-Erzeugnisse, die sich streng an den Produktionsprozessen vor mehreren Tausend Jahren orientieren, gewinnen dennoch zunehmend das Interesse von Profi- und Hobbygärtnern als exklusive Pflanzbehälter mit absoluter Frostresistenz oder hochwertigste Dekorationsbestandteile mediterraner Gärten. Auch in öffentlichen Parkanlagen sorgen sie für optimale Wertschöpfung: In Terracotta-Töpfe aus handwerklicher Herstellung nach kretischem Vorbild können Ornamente explizit nach den Vorgaben des Auftraggebers einfließen und somit absolut unverwechselbare Einzelstücke entstehen. Zudem trotzen sie selbst harten Wintern in kalten Regionen über viele Jahre hinweg ohne Ersatzbedarf.

Die Amphore als “Schüttbehälter” für Wasserzuläufe zu Teichen: ein spannender neuer Einsatzbereich

Bei der Gestaltung von Wasserlandschaften im Garten liegen frostfeste Amphoren neuerdings absolut im Trend: Immer wieder werden sie in der Fachliteratur als blickfangende “Wasserspeier” für Bachläufe empfohlen. Schräg geneigt im Boden eingebaut, setzen individuelle Terracotta-Töpfe mit angepasster Zweckoptimierung als “Quellmodul” bemerkenswerte Akzente im Umfeld jedes Zierteichs.

Pflanzen schätzen die Atmungsaktivität von Terracotta-Töpfen

Wenn sogar nach Tausenden von Jahren in Amphoren eingelagerte Getreide-Samen noch heute keimfähig sind, spricht das für die perfekte Brenntechnik des Terracotta-Materials in der Vergangenheit. Die subtil durchdachten Brennvorgänge ließen trotz maximaler Stabilität auch genügend Luftdurchlässigkeit zu, um Fäulnis oder Schimmelbildung auszuschließen. Moderne Kunststoff-Replikate haben da schlechte Karten: Nicht selten stellen sich Staunässe und Wurzelfäulnis ein – für mediterrane Gewächse häufig ein “Todesurteil”. Terracotta-Töpfe sind für sie allemal die bessere Wahl.

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