22.02.2012

Gartengeräte fit für die nächste Saison machen

11. März 2010 von  
Abgelegt unter: Gartengeräte

Wenn es im Frühling endlich wieder zum Umgraben und Hacken in den Garten geht, sollten die Gartengeräte voll funktionstüchtig sein. Deswegen empfiehlt es sich, Hecken- und Rosenscheren, Schaufeln und Rechen einer Generalüberholung zu unterziehen. Natürlich ist es ratsam, Holz und Klingen der Geräte während der gesamten Gartensaison immer sorgfältig zu säubern und zu schützen, trotzdem kann es vorkommen, dass die eine oder andere Schere noch Erd- und Pflanzenreste enthält oder ein Spaten der Witterung im Freien ausgesetzt war.

Verkrusteter Lehm und verklebtes Laub sammeln sich insbesondere in versteckten Ecken an. Deswegen untersuchen Sie am besten die Innenseiten der Scheren, Rasentrimmer und Vertikutierer, um langfristigen Schäden vorzubeugen. Kaltes Wasser und grobe Bürsten eignen sich hervorragend, um die letzten Reste zu beseitigen. Auch der Einsatz von Stahlwolle hilft, leichte Roststellen zu entfernen. Um hundertprozentig sicherzugehen, zerlegen Sie die Geräte in ihre Einzelteile. So können Sie auch verrostete Schrauben und Befestigungsmaterialien wieder zum Strahlen bringen, aber Vorsicht: es sind schon kleinste Schrauben im Rasen verschwunden, also verteilen Sie die Einzelteile lieber auf einer Unterlage, von der nichts herunterrutschen kann. Für die anschließende Pflege, müssen sämtliche Materialien trocken sein.

Scharfe Klingen sind das Geheimnis guter Scheren. Vorrausetzung hierfür ist intaktes Metall, welches der regelmäßigen Pflege bedarf. Ein gutes altes Hausmittel ist die Verwendung einer Speckschwarte. Sie kostet nicht viel und leistet wirklich hervorragende Dienste. Nach Reinigen und Trocknen der Klingen nehmen Sie einfach die zugeschnittene Schwarte und reiben das Metall damit ein. Der ölige Speck ist dabei äußerst ergiebig und verspricht eine lange Wirkung. Alternativ können Sie auch handelsübliche Pflegeöle verwenden, die weder Rasen noch Pflanzen schaden. Wenn Sie Ihre Rosen-, Ast- und Heckenscheren zum Scherenschleifer bringen, ist das die beste Garantie für scharfe Klingen. Haben Sie schon etwas mehr Erfahrung, verwenden Sie explizit ausgewiesene Werkzeugfeilen, die Sie im Fachhandel erhalten. Die korrekte Handhabung wird Ihnen auch dort erklärt und wenn Sie noch keine Routine besitzen, fangen Sie zuerst mit dem Schleifen Ihrer Spaten an. Wenn Sie beim Graben merken, dass die Arbeit leichter vonstattengeht, haben Sie alles richtig gemacht. Jetzt können Sie sich den wesentlich empfindlicheren Scheren zuwenden. Zum Schärfen wird die Feile im leicht angewinkelten Zustand entlang der Klingen immer nur in eine Richtung gezogen.

Auch die Holzgriffe sollen bei der Pflege nicht in Vergessenheit geraten. Abgeplatzter Lack führt zu Trockenheit und Rissen, so dass herausgelöste Splitter Verletzungen bedingen können. Die Behandlung mit Lein- oder Babyöl wirkt Wunder und eine auffällige Lackierung in rot oder orange hilft zudem, die Geräte inmitten des Grüns schnell wieder aufzufinden.

Ein Tipp zur Prävention: Wenn Sie Ihre Gartengeräte im Schuppen aufhängen anstatt sie auf den Boden zu stellen, halten Sie die Feuchtigkeit fern und das Material hält länger.

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