Praktische Grundlagen – Dünger
10. Juni 2010 von eren
Abgelegt unter: Blumen & Pflanzen
Düngevarianten – der Speiseplan der Pflanzen.
Naturdünger: Zur Kategorie Naturdünger zählen alle organischen Düngemöglichkeiten, die komplett aus natürlichen Rohstoffen bestehen – z.B. Kompost, Pflanzenjauche, Hornspäne. Vorteil von diesem Dünger ist die gesunde Pflanzenernährung, der Anteil an Spurenelementen, die Förderung des Naturkreislaufes, ein gesunder Ertrag und bei der Ernte einen starken Geschmack. Außerdem ist hier eine Überdüngung eher unwahrscheinlich.
Die Natur hält viele Kräuter und Sträucher parat, die als Mittel zum Pflanzenschutz oder zur Verwendung als Düngung verwendet werden können. Diese können als Jauche, Brühe oder Tee angewendet werden. Um das richtige Spritzmittel herzustellen, verlangt es jedoch nach einer kleinen Pflanzenkunde, die wir gerne nachreichen werden.
Sofortdünger: Zeigen Pflanzen sichtbare Mangelerscheinungen, muss auf Sofortdünger zurückgegriffen werden. Blaukorn ist ein solcher Sofortdünger: Er ist mineralisch und besteht aus diversen Nährsalzen. Diese Körner bzw. Kügelchen lösen sich beim Wässern auf und geben die Salze ab. Flüssigdünger werden entsprechend der Anleitung mit dem Wasser vermischt. Da die Salze bereits freigesetzt sind und in flüssiger Form bestehen, wirken sie so noch schneller positiv auf die Pflanzen ein. Überschreitet man die Angaben auf der Verpackung, ist eine deutliche Überdüngung die Folge, die Pflanze verbrennt durch die starke Salzkonzentration, verfault oder wird noch anfälliger für Frost oder Schädlinge.
Spezialdünger: Sogenannte Spezialdünger sind Experten für bestimmte Pflanzenarten. Die Inhaltsstoffe sind so abgestimmt, dass sie die Rosen (durch Phosphor) oder den Rhododendron perfekt versorgen. Auch für Rasen gibt es Spezialdünger.
Langzeitdünger: Als Langzeitdünger bezeichnet man solche Düngemittel, die die Nährstoffe über einen längeren Zeitintervall abgeben. So kann eine Auswaschung der Nährstoffe, zum Beispiel bei Regenfällen, verhindert werden. Außerdem reagieren Langzeitdünger entsprechend der Temperaturen und setzen zum richtigen Zeitpunkt die Nährstoffe frei.
